Station P1

Station P1

Gemeinsam stark!

Unsere Psychosomatische Station P1 hat 12 vollstationäre Behandlungsplätze. Damit bietet sie das intensivste Therapieangebot der umfangreichen Palette von Behandlungsmöglichkeiten unserer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie -psychosomatik und -psychotherapie.

In unserer Station gibt es vier Einzel- und vier Doppelzimmer, darüber hinaus einen Aufenthalts- und einen Gruppenraum, ein Sofa- und ein Spielzimmer sowie einen Billardraum und einen Wintergarten. Ein Werkraum, den die Kinder und Jugendlichen nutzen können, befindet sich außerhalb der Station. Auch stehen uns im Rahmen des Therapie- und Beschäftigungsangebotes weitere Räumlichkeiten der Kinderklinik, wie die Turnhalle, zur Verfügung.

Psychische Erkrankungen

Die Station P1 betreut Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren, deren Erkrankungen psychosomatische Ursachen haben. Die Art der psychischen Erkrankungen der Patienten ist unterschiedlich: Emotional-, Angst-, Verhaltens- und Essstörungen, ADHS, Somatisierungs-, Entwicklungs- und Tic-Störungen, Störungen der Impulskontrolle, selbstverletztendes Verhalten, Anpassungsstörungen z. B. nach Misshandlungen und/oder Missbrauch sowie in Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen gehören dazu. Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen der Behandlung in einer offen geführten Station zugänglich sind.

Betreuung

Jeder Patient wird von einem für ihn verantwortlichen Arzt oder Psychologen betreut. Darüber hinaus hat jeder Patient einen Bezugsbetreuer als weiteren festen Ansprechpartner aus dem krankenpflegerisch-pädagogischen Bereich. 

Behandlungsansatz

Unser psychotherapeutischer Behandlungsansatz berücksichtigt die Bedürfnisse des Patienten und seiner Familie und umfasst verhaltenstherapeutische, tiefenpsychologische und systemische Ansätze. Die therapeutischen Zugangswege werden durch heilpädagogisches Voltigieren, Musiktherapie, Psychodrama, Psychomotorik, Entspannungsverfahren und Ergotherapie sowie geschlechtsspezifische Gruppentherapien erweitert.

Unsere Patienten erleben den Stationsalltag und die damit verbundenen Anforderungen gemeinsam in einer Gruppe. Dabei werden sie von erfahrenen Mitarbeitern aus den Bereichen Kinderkrankenpflege und Pädagogik begleitet. Diese so genannte Milieutherapie bildet die Grundlage, auf der die weitere Behandlung aufbaut.

Während ihres Aufenthaltes in der Station P1 besuchen die Kinder und Jugendlichen die Patientenschule.

Durch die verkehrsgünstige Lage unserer Kinderklinik in der Mitte des Großraumes Siegen besteht nicht nur eine gute Erreichbarkeit externer Schulen, sondern es bestehen darüber hinaus gute Voraussetzungen für eine Einbindung der relevanten Bezugspersonen in die stationäre Therapie. 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die hervorragende abteilungsübergreifende Kooperation innerhalb der DRK-Kinderklinik Siegen ist insbesondere bei psychischen Erkrankungen, die im Rahmen von körperlichen Grunderkrankungen auftreten, von besonderer Bedeutung. Das breite Leistungsspektrum unserer Klinik ermöglicht hier eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller erforderlichen Experten.

Eine gute Zusammenarbeit mit den Familien, den niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, den Schulen, den Beratungsstellen und der Jugendhilfe unterstützt die Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien dabei, den Therapieerfolg in den häuslichen Alltag zu übertragen.

Kontakt

Bereichsleitung KJP / Tagesklinik / P1
Ingolf Langenbach
Tel.: 0271/2345-647