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Ambulante & stationäre Palliativversorgung (SAPV)

für Kinder und Jugendliche

Wenn die Versorgung durch die Helfer vor Ort nicht (mehr) ausreicht, werden wir akiv. SAPV kann im Laufe der Erkrankung intermittierend oder am Lebensende durchgängig erbracht werden. Es besteht ein rechtmäßiger Anspruch des gesetzlich Krankenversicherten, wenn eine nicht heilbare, fortschreitende und weit fortgeschrittene Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung vorliegt.

Wir sind für Sie da:

Hausbesuche, wann immer notwendig

Jederzeit palliativmedizinisch, auf Kinder spezialisiertes, Expertenwissen abrufbar

Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte

Kontakt

Wir sind rund um die Uhr für Sie erreichbar!

24 Stunden Rufbereitschaft
Telefon: 0271/2345-656

Büro: 08:00 – 16:00 Uhr
Telefon: 0271/2345-656
Telefax: 0271/2345-202

Oberarzt: Marcus Linke

E-Mail: palliativ@drk-kinderklinik.de 

Erkrankungen mit palliativem Versorgungsanspruch:

  • Lebensbedrohliche Erkrankungen, für die eine kurative Therapie verfügbar ist, welche jedoch auch versagen kann (z.B. extreme Frühgeburtlichkeit, fortschreitende Krebserkrankungen, irreversibles Organversagen).
  • Erkrankungen, bei denen ein frühzeitiger Tod unvermeidlich ist. Lange Phasen intensiver Therapien haben eine Lebensverlängerung und eine Teilnahme an Aktivitäten des täglichen Lebens zum  Ziel  (z.B. Muskeldystrophie, Zystische Fibrose).
  • Progrediente Erkrankungen, ohne die Möglichkeit einer kurativen Therapie. Die Therapie erfolgt häufig ausschließlich palliativ (z.B. Adrenoleukodystrophie, Mukopolysaccharidosen).
  • Irreversible, jedoch nicht progrediente Erkrankungen, die regelhaft Komplikationen zeigen, sich unvorhergesehen verschlechtern können und wahrscheinlich zum vorzeitigen Tod führen (z.B. Formen schwerer CP wie Z. n. perinataler Asphyxie, Hirn- oder Rückenmarkerkrankungen).